Laufgemeinschaft Würzburg News

Laufgemeinschaft beim Benefizlauf auf der LGS

Vom 13. Bis 22. Juli fand auf der LGS der von Rainer Griebl (SV05) organisierte Benefizlauf zugunsten von KIO (Stiftung für organtransplantierte Kinder) statt:

Läufer der Laufgemeinschaft Würzburg beteiligten sich an dieser sportlichen Aktion und liefen die letzten zwei Marathons der 109 Etappen ins Ziel der Veranstaltung. Virtuell auf Laufbändern wurde in 10 Tagen die Strecke Oslo – Rom unter die Füße genommen.

Zeitgleich lief unser Weltmeister im 24 – Stunden – Lauf, Florian Reus, alleine einen Marathon, so dass im Anschluss pünktlich ein Spendenbetrag von 16.130,00 Euro an die Botschafterin von KIO, Franziska Liebhardt, überreicht werden konnte. Franziska ist selber Betroffene und musste sich schon mehreren Transplantationen unterziehen, was sie aber nicht hinderte, intensiv den Leichtathletiksport zu betreiben. So gewann sie bei den Paralympics in Rio Gold im Weitsprung und Silber im Kugelstoßen.

Die Würzburgerin begann ihre sportliche Laufbahn beim Vitalsportverein, ehe sie sich im Jahr vor den Paralympics Bayer Leverkusen anschloss und sich dort bei Trainerin Steffi Nerius den letzten Schliff für die Spiele holte. Ihre aktive Laufbahn hat sie beendet, widmet sich aber nun intensiv der Stiftung für organtransplantierte Kinder.

 
Das Team, das die letzten beiden Marathons bestritt:
Klaus Dieter Schütz, Theo Bieber, Florian Reus, Christoph Hoffmann, Heidi Eitelwein,
Linda Singer mit Jannick, Peter Singer, Sebastian Schütz.
Nicht auf dem Bild, aber beteiligt:  Hannelore Mai und Joachim Pfister

Weitere Bilder in der Bildergalerie!

Florian Reus - Rücktritt vom Nationalteam und Abschiedslauf beim Spartathlon

Mittlerweile sind wir wieder von der Europameisterschaft zurück in Deutschland, wird also Zeit. Die Europameisterschaft in Timisoara wird für mich PLANMÄSSIG der letzte Auftritt im Nationaltrikot gewesen sein. Direkt nach „Abpfiff“ der 24 Stunden habe ich, noch an der Wettkampfstrecke, unseren Teamchefs Dr. Nobert Madry und Ralf Weis meinen Rücktritt aus dem Kader bekanntgegeben, obwohl ich ja für die nächste WM in 2019 die Norm schon erfüllt hätte. Für mich selbst habe ich die Entscheidung, mich nach dem Spartathlon vom leistungssportlichen Laufen auf internationalem Niveau zurückzuziehen schon seit meinem Wahnsinnsjahr 2015 im Kopf gehabt und seit vielen Monaten beschlossen. Kurioserweise passt es sogar nahezu perfekt in meinen langfristigen Plan, den ich mir vor ca. acht Jahren geschrieben habe. Damals habe ich den Leistungszenit für 2015/2016 prognostiziert, um dann vielleicht zwei, drei Jahre später ruhiger zu treten.

Okay, die letzten drei Läufe und insbesondere die EM in Timisoara (Platz 49) habe ich mir natürlich ein bissl arg anders vorgestellt, als dies dann letztendlich gelaufen ist. Wichtig ist mir jedoch zu betonen, dass die Entscheidung unabhängig von den Ergebnissen schon im letzten Jahr gefallen ist. Ich muss mir natürlich nichtsdestotrotz schon auch eingestehen, dass sich mittlerweile schon auch so etwas wie eine „mentale Müdigkeit“ von den brutal intensiven letzten Jahren eingeschlichen hat. Jahrelang war es meine große Stärke, dann, wenn es in die entscheidende Phase des Rennens geht, bis zum absoluten Geht-nicht-mehr zu kämpfen. Zwischen 2011 und 2015 war ich aufgrund dieser Mentalität im 24h-Lauf – ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen – sicherlich der konstanteste Ultraläufer in meiner Preisklasse. Wenn man sich die letzten drei Rennen anschaut, dann ist davon natürlich nicht mehr viel übrig geblieben und ich sehe diese „mentale Müdigkeit“ auch als klare Bestätigung, dass nun einfach die Zeit gekommen ist und meine Entscheidung richtig ist... man soll ja immer was Positives finden ;). Auch mein Bedarf an Situationen, in denen das Rennen auf der Kippe steht und der Kampf um Platzierungen Geist und Körper wirklich alles abverlangt, ist einfach auch irgendwann gedeckt. Die Erschöpfung nach den Wettkämpfen, an denen ich je nach Rennsituation gefordert war, an das äußerste Limit gehen zu müssen, war in den letzten Jahren manchmal schon etwas grenzwertig – um es mal vorsichtig auszudrücken. Von daher - „Schluss mit der elendigen Quälerei!“ ;)

Selbstverständlich wird der Ultralauf auch weiterhin ein Teil von meinem Leben bleiben und man wird mich sicherlich auf nationaler Ebene hin und wieder bei einer 24h-DM sehen, allerdings wird die Art und Weise wie ich ihn betreibe, nichts mehr mit dem der letzten Jahre zu tun haben. Leut' ich sag's Euch... der Zeitpunkt für den Rückzug vom internationalen leistungssportlichen Laufen ist genau der Richtige! Für mich war all die Jahre klar, dass dieses „perfektionistische Laufen“ nur einen begrenzten Zeitraum gehen soll, in dem ich alles in die Waagschale werfe, was irgendwie geht. Seit 2006 bin ich auf der Leistungsschiene unterwegs, so richtig ab ging es dann ca. fünf Jahre später. Ich habe in der Zeit alles erlebt - Höhen und Tiefen, unvergessliche Momente, wunderbare Begegnungen, unfassbare Emotionen, wie man sie in dieser Art wohl nur im Feld des Sports erleben kann. Es war eine große Faszination, mit Hingabe und Leidenschaft für Ziele und Träume zu kämpfen. Aber hey – ganz ehrlich... Weltmeister, drei Mal Europameister, den Spartathlonsieg... gekrönt mit ein paar ganz netten Auszeichnungen wie „IAU-Athlete of the Year“, Sportler des Jahres in meiner Heimatstadt Würzburg etc. - bei allem Ehrgeiz, irgendwann langt es einfach. Im Nachhinein könnte man natürlich sagen, Ende 2015 wäre der perfekte Zeitpunkt gewesen. Auf der anderen Seite war ich damals aus verschiedenen Gründen der Meinung, dass meine 24h-Bestleistung noch nicht dem Leistungspotential entspricht. An das Niveau bin ich zwar dann nicht mehr rangekommen, aber so weiß ich wenigstens, dass es halt dann in Sachen persönlicher Bestleistung nicht mehr weiter ging – was ja auch absolut okay ist. Schön und mir wichtig war die Tatsache, dass ich dann nach meiner Verletzungspause in 2016 letztes Jahr noch ein schönes und gelungenes Comeback in Belfast bekommen habe. Von daher ... alles gut... und es gibt keinen Grund irgendetwas nachzutrauern.

Nach dem Spartathlon wird bei uns eine Hochzeit anstehen (jaja, ich weiß nach 11 Jahren wird es ja auch mal Zeit ;) ), was ja auch nicht der allerschlechteste Zeitpunkt ist, die wirklich wichtigen Dinge im Leben in den Vordergrund zu stellen. Nicole, die mich wirklich bei allen wichtigen Wettkämpfen nicht nur begleitet, sondern 24 Stunden lang betreut hat, habe ich da natürlich sowieso so viel zu verdanken, wie es kein Homepagetext der Welt zum Ausdruck bringen könnte.

Bis zum besagten Spartathlon werde ich mich allerdings noch mal voll ins Training reinhauen, um dort einen würdigen Abschluss eines Lebensabschnitts zu feiern, dessen Erlebnisse ich mein Leben lang tief im Herzen behalten werde. Ich bin jedenfalls schon jetzt unfassbar dankbar für all die tollen Erfahrungen, welche ich in den letzten 12 Jahren machen durfte!!!

www.florian-reus.de

Bildnachweis: Nicole Euring

Ergebnisse Europameisterschaft 2018 in Timisoara: https://my3.raceresult.com/98907/

LG’ler trotzen der Hitze beim 18. Würzburg Marathon

Viele Teilnehmer der LG waren es nicht, die sich am Sonntag auf die Marathondistanz bzw. den Halbmarathon wagten.

Die klassischen 42,2 km zog  Ultra-Spezialist Udo Wegmann durch – das aber eher mit der Motivation, seine Serie von 18 Teilnahmen nicht abreißen zu lassen. Mit 4:19:37 belegte er Rang 7 der M 60.  Auch LG-Mitglied Stefan Zitzmann, der seinen 50. Marathon zelebrierte, schlug sich tapfer in 4:15:43 bis  ins Ziel durch.

Einsam im Vorderfeld des Halbmarathons lief Gerald Lehrieder. Mit sehr guten 1:28:24 wurde er Zweiter der M 55 !  Ihm folgte der unverwüstliche Lothar Wolz, der mit 1:58:18 wie gewohnt souverän seine AK 75 gewann. Herzlichen Glückwunsch !

Ebenfalls dabei Christine Daumberger, die in 2:09:23 Platz 11 der W 55 erreichte, im Stich gelassen vom Gatten Hans ( wie in der Bildergalerie ersichtlich !), dem sie an diesem Tag offensichtlich seine momentanen Grenzen aufzeigte !?

Als „Blumen-Girl“ für Stefans Jubiläumslauf dabei auch Hannelore Mai, die mit ihrer Damen-Gruppe so gezielt den Halbmarathon lief, dass sie gleichzeitig Stefan ins Ziel geleiten konnte.

Noch zu erwähnen ist, dass Marcus Wieser mit Flagge für die 3:30 – Läufer das Tempo vorgab. Sein nächster Einsatz erfolgt Ende Mai in der Partnerstadt Trutnov beim dortigen Halbmarathon.

Bilder in der Bildergalerie!

Erste Sportbegegnung in Trutnov

Für das letzte Wochenende im Mai hatte die Stadt Trutnov Läufer aus Würzburg zu ihrer Laufveranstaltung eingeladen. 4 Läuferinnen aus der tschechischen Partnerstadt am Fuße des Riesengebirges hatten 4 Wochen zuvor am Würzburger Residenzlauf teilgenommen und konnten nun vier Sportler aus Würzburg in ihrer Heimatstadt begrüßen. Mit 6 Stunden Autofahrt ist es die am schnellsten zu erreichende Partnerstadt.

Untergebracht waren die Würzburger im Gasthof der Krakonos – Brauerei. Der Name erinnert an die Sagengestalt Rübezahl, dem auch mitten auf dem Trutnover Marktplatz ein Brunnen gewidmet ist.

Freitag noch in Würzburg bei der Eröffnung des Mozartfestes, waren die zweite Bürgermeisterin Hana Horynova sowie vom Büro International Michaela Dedkova schon wieder in Trutnov, um die Würzburger Gäste bei einem Abendessen willkommen zu heißen.

Bei dieser Gelegenheit nahm Christoph Hoffmann vom Residenzlauf-Team auch nachträglich die Siegerehrung für den Würzburger Lauf vor, wo die vier tschechischen Damen unter den 7 Städte - Teams den vierten Platz belegt hatten.
Mit beim Empfang war auch die tschechische Spitzenläuferin und Olympia-Teilnehmerin  Eva Vrabcova, die am Folgetag erwartungsgemäß die 5 km – Stecke gewann. Die Würzburger Farben wurden erfolgreich durch Marcus Wieser vertreten. Auf der Halbmarathonstrecke schaffte er es unter etwa 200 Teilnehmern mit einer Zeit von 1:26 unter die Top Ten.

Ein interessantes Sightseeing-Programm erlebten die Würzburger am Samstag, als es nach einem ausführlichen Stadtrundgang ins Ski- und Wandergebiet nach Pec pod Sneska ging. Von dort erwanderte man die höchste Erhebung des Riesengebirges, die Schneekoppe, per Gondel und zu Fuß.

Für das nächste Jahr wurden Begegnungen erneut in Trutnov geplant, zum einen für die Läufer, zum anderen für das Würzburger Kanu-Inklusions-Projekt. Im Juni werden dann die Läuferinnen aus Trutnov gemeinsam mit den Würzburgern am Friedenslauf in Caen teilnehmen. Dafür steht bereits eine Einladung, da 2019 der 75. Jahrestag der Alliierten-Landung in der Normandie gefeiert wird.

 
(v.li.) Friedrich und Traudl Nöth, Dagmar Nedlaskova, Marcus Wieser, Christoph Hoffmann,
Hana Horynova (2. Bürgermeisterin),Michaela Dedkova (Büro International),
Spitzenläuferin Eva Vrabkova mit Mann sowie Lucie Abelova.

Bilder in der Bildergalerie!

Erstmals sechs Partnerstädte beim Residenzlauf

Aus gegebenem Anlass des 30 jährigen Jubiläums des Residenzlaufes hatten die Stadt Würzburg, das Residenzlauf-Team und die Laufgemeinschaft alle Partnerstädte eingeladen.  Sechs von ihnen folgten dem Ruf und schickten Teams zwischen 4 und 7 Personen zum traditionellen Städte-Wettbewerb.

Neben den Teams mit schon bestehenden Freundschaften wie Caen und seine sister-city Portsmouth, Dundee und Umea beteiligten sich zum ersten Mal die amerikanische Partnerstadt Rochester und das tschechische Trutnov am gemeinsamen internationalen Wochenende.

Bandbreite vom Sprinter bis zum 100-Meilen-Läufer

Teilnehmer unterschiedlichster sportlicher Wurzeln kamen zusammen. So stellte Umea eher erfahrene Skilangläufer wie Delegations-Chef Leif Stening, aber mit Bertil Wennström auch den schwedischen Rekordhalter der M 65 im Marathonlauf.  Rochester bot das jüngste Team mit 3 eher vom Sprint kommenden Athleten unter 18 Jahren. Ultrasportler Tony Hewett aus Portsmouth bestreitet nächste Woche einen 100-Meilen – Lauf !

Keine Angst vor Weißwurst und Weizenbier

Die Laufgemeinschaft Würzburg hatte für ein reichhaltiges Programm von Donnerstag bis Montag gesorgt und das herrliche Wetter trug seinen Teil dazu bei, dass es unterhaltsame Tage wurden. „Wir haben schon etwas erwartet, aber unsere Erwartungen wurden schon am ersten Tag übertroffen!“ meinte US-Boy Tremain Harris am ersten Abend im Hofbräukeller beim ungewohnten Weißbier.  Zuvor hatte er sich mit Team-Kamerad Evan Lester beim Frühstück schon an Weißwürste mit süßem Senf gewagt !

Neben dem sportlichen Ereignis lag der Schwerpunkt für die Besucher natürlich auf kulturellen Eindrücken. Neben den architektonischen Reizen Würzburgs besuchten die Gäste auch die Landesgartenschau.  Mit Brauerei, Hofkellerei und Bürgerspital wurde auch die gastronomische Kultur hinreichend näher gebracht !

Taktische Programm – Einlagen haben Tradition

Englisch-Lehrer Wolfgang Towara bot eine Tour nach Rothenburg an sowie eine Führung durch die Stadt. Dabei ist die Besteigung des Festungsberges unter taktischem Kalkül einzuordnen, um die Konkurrenz vor dem Lauf zu ermüden !  Die abendliche Weinprobe im Residenzkeller am Samstag trug ebenso seinen Teil dazu bei. 
„Das hat schon Tradition“, erklärte LG-Chef Christoph Hoffmann, „in Dundee z.B. geht’s unter vier Guinness vor dem Lauftag nicht ins Bett.“ 

Die Grußworte von Bürgermeister Adi Bauer im Beamtenkeller der Residenz wurden von Frau Riepel ins Tschechische sowie von Veronika Burger ins Französische übersetzt.

Wettstreit im Zeichen der Freundschaft

Der sportliche Städtevergleich war wie immer eine freundschaftliche Begegnung auf Augenhöhe.  Dennoch ist die Ergebnisliste nach dem Rennen für alle von Interesse.
So konnte Sabine Hermann vom städtischen Büro International am Sonntagabend im Bürgerspital 7 Pokale  und Ehrenpreise für jeden an die Teams überreichen. Erwartungsgemäß hatte die Mannschaft aus Portsmouth die Nase vorn.  Aber auch das reine Damen-Team aus Trutnov schlug sich beachtlich.  Für die junge Gruppe aus Rochester war es das Debüt auf der für sie langen 10 km – Strecke. Trotzdem erreichten alle wohlbehalten die Ziellinie vor der Residenz.

„Ich habe von Beginn an ein langsameres Tempo angeschlagen“, meinte Kendra-Marie Hayle vom Team Rochester, „ damit ich bei den warmen Temperaturen heil ins Ziel komme.“

Alle bewältigten die 10 km und sorgten für folgendes Endergebnis, das als Durchschnitt aus den erzielten Laufzeiten aller Läufer errechnet wurde -  egal ob 4 oder 7 Läufer, so war jeder ein Teil des Teams:

1.    Portsmouth / 47:00    2. Caen / 51:12      3. Würzburg / 51:18    4. Trutnov / 52:30
5.    Dundee / 57:12    6. Umea / 61:00    7. Rochester / 64:40

Treppchen-Plätze im Gesamtlauf erreichten:

Lothar Wolz / Würzburg, 1. M 75  -  Bertil Wennström / Umea, 1. M 65  -  Veronika Burger / Würzburg, 1. W 65  -  Lars Idhult / Umea, 1. M 70  -  Sylvie Bertou / Caen, 2. W 50  -  Harry Kay / Dundee, 2. M 65  -   Kjell-Göran Holmberg / Umea, 3. M 70  -  Thierry Moulin / Caen / 3. M 60.       Gesamtplatz 16 der 1829 Teilnehmer erreichte Marcus Wieser, Andi Jungbauer schaffte Rang 36.

Bereits in 4 Wochen wird ein kleines Team aus Würzburg die Einladung zum Halbmarathon in Trutnov annehmen. Und für 2019 ist ein Gegenbesuch zu den Läufen in Rochester geplant.

Dank gilt der Stadt Würzburg für die finanzielle Unterstützung, Residenzlauf-Orga-Chef Reinhard Peter, der für die Gäste auf die Startgelder verzichtete sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer der Laufgemeinschaft während des langen Wochenendes.

Fotos:  Christoph Hoffmann

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