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Teams der Partnerstädte laufen beim Residenzlauf

Wie im vergangenen Jahr traten die drei Partnerstädte Dundee, Caen/Portsmouth und Würzburg beim Residenzlauf in einem freundschaftlichen  Wettkampf aufeinander.

Zuletzt hatte man sich im Oktober in der englischen Hafenstadt getroffen und die Gastgeber waren auch schnellstes Team beim "Great South Run" über 10 Meilen. Diesmal ging es über 10 km viermal um die Residenz.  Der Würzburger Marcus Wieser war mit 39:39 zwar Schnellster der Städte-Teams, konnte aber den Sieg der Briten aus Portsmouth nicht verhindern. Tony Hewett mit 43 Minuten, Katie Carew, die mit 45 Minuten Gesamtplatz 14 erreichte sowie dem Caenaiser Simon Frost, verwiesen das Würzburger Team auf den zweiten Platz. Die Dundonians mit Wilma und Ricky Davidson sowie Harry Kay erreichte wie im Vorjahr Rang 3.

Zuvor hatte die LG Würzburg als Gastgeben für ein interessantes Programm gesorgt. So gab es u.a. eine englischsprachige Führung durch die Würzburger Marienburg , den Besuch des BBL-Spiels der Baskets gegen Bonn und ein Essen mit Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake im Ratskeller, dem sich auch ihr Ehemann angeschlossen hatte, um die Läufer seiner Heimatstadt Portsmouth persönlich zu begrüßen.

Schon in vier Wochen werden sich die Mannschaften erneut treffen, um dann  in der schottischen Stadt Edinburgh gemeinsam 10 km oder Halbmarathon unter die Laufschuhe nehmen.  Gemeinsam mit den schottischen Läufern wird die Gruppe auch auf Islay, in den Highlands und der Partnerstadt unterwegs sein. Feiern doch die Dundee Roadrunners und die LG Würzburg  das  30. Jahr ihrer Partnerschaft, die 1986 beim Dundee Marathon begann und mittlerweile auf über 20 gegenseitige Besuche zurückblicken kann.

Ergebnis:
1.    City of Portsmouth  (Hewett, Carew, Frost)   2:21 h
2.    Stadt Würzburg  (Wieser, Pfister, Wegmann)   2:24 h
3.    City of Dundee  (Kay, W.Davidson, R. Davidson)  2:58 h

Die Teilnehmer des Wettkampfs der Teams der Partnerstädte

Siegerehrung

Weitere Bilder in der Bildergalerie.

LG – Frauen trotzen Wind und Wetter

„Es gibt kein schlechtes Wetter – nur falsche Kleidung“. Unter diesem Motto fand der Saisonauftakt der LG – Damen in Versbach statt. Unsere Walkerinnen samt 3 Läuferinnen begaben sich motiviert auf die Strecke mit Start- und Zielpunkt Kühlenbergstraße.

Nicht nur das Wetter, sondern auch der oft sehr matschige Boden verlangte einiges an Kondition. Doch nach etwa 1:20 Stunden waren alle Sportlerinnen wieder wohlbehalten im Ziel.

Im Hause Sillmann deckte man dann die Kalorienverluste bei Kaffee und Kuchen wieder ausreichend ab.

Informationen zum wöchentlichen Training bei : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Teilnehmerinnen des Saisonauftakts der Nordic Walking-Abteilung!

Konzertierte Aktion beim Schwäbisch Haller Dreikönigslauf erfolgreich getestet

Beim traditionellen Dreikönigslauf in Schwäbisch Hall erwies sich die TOP Betreuung des LG-Starters Erwin Jäger als zukunftsweisend für Laufeinsätze der LG.

Drei Experten bemühten sich um das Rundum-Wohl des Sportlers. Etwa ½ Stunde vor dem Start des 10 km – Laufes sorgte Konditions- und Mental-Trainer Oli Schroeder beim VIP – Sektempfang des TSV-Präsidenten und Organisatoren Schwager Kurti für das richtige Aufwärmen mit prickelndem Dope vor der Anstrengung. Bei diesem kühlen Tropfen erläuterte der Taktik-Trainer Paul Riedel die einzelnen Streckenphasen der 5 km – Runde und konnte so den M 65 – Favoriten Erwin Jäger auf die Tempogestaltung, v.a. am Berg, optimal einstellen.

Pauls goldrichtiges Händchen führte dann auch dazu, dass Erwin den Berg – kurz vor Ende der ersten Runde – als 478. von 2.000 deutlich im ersten Viertes des starken Feldes noch recht vital passierte.  Im weiteren Verlauf des Rennes zeigte sich, dass Erwin in der ersten Runde leider doch minimal überzockt hatte und dann in der abschließenden Runde ein paar Sekündchen an Zeit und Tempo verlor.   Ein kleiner kritischer Hinweis an den akribischen Konditionstrainer sei an dieser Stelle  erlaubt.   Und die Idee des Mentaltrainers, beim Heckenwirtschaftsbesuch am Abend zuvor den Alkohol wegzulassen, war demnach auch nicht das Gelbe vom Ei. Da hätte man sich auf die Erfahrungen des Kämpen Thomas McBosh verlassen sollen, der weiland 1990 im schottischen Dundee nach dem Genuss von 7 Whiskys am Vorabend am folgenden Tag seine Marathon-Bestzeit (3:00:14 !) realisierte. Lediglich der fehlende 8. Whisky verhinderte das Knacken der 3-Stunden-Grenze.

So weit so gut. Mit dem Resultat in Schwäb. Hall (51:43) war der Delegationsleiter und LG-Vorsitzende Christoph Hoffmann aber dann doch einigermaßen zufrieden. Trotz entgangener Siegprämien verspricht die frühe Form des Athleten für den weiteren Verlauf der Saison noch so Einiges !  Für diesmal musste das Paar „Saidewürscht“ mit Haller Woiza genügen, das die Verantwortlichen dem Athleten nach dem (fast unnötigen) Duschen in der Festhalle vergönnten. Folgerichtig bereits am nächsten Morgen um 7:30 Uhr nahm Konditionstrainer  Oli Schroeder die Arbeit mit seinem Schützling wieder auf und jagte ihn 15 km rund um Giebelstadt, durchaus auch im Hinblick auf den nächsten Heckenwirtschaftstermin am selben Abend.

Nicht verschweigen wollen wir das verordnete Straftraining seitens des Mentaltrainers noch am Abend des Wettkampfes, da Erwin kurz vor dem ersten entscheidenden Bergsprint unseren blinden Läufer Didi Beiderbeck vorbeiziehen ließ. Sowas geht eigentlich gar nicht!

Glückwunsch natürlich an den Utham – Organisator, der mit einer (für uns) unerwarteten 50er – Zeit auf sich aufmerksam machte. Was natürlich bei genauerer Betrachtung eine Woche nach seinen Jügesheimer 48 Minuten dann doch kein Wunder war.

 

Wenn einer 24 Stunden lang im Kreis läuft - Florian Reus im Interview

24 Stunden am Stück laufen, 264 Kilometer weit - warum tut man das? Wie motiviert man sich? Und wie bringt man den Ultralaufsport mit einem normalen Alltag in Einklang? Weltmeister und Spartathlon-Sieger Florian Reus aus Würzburg erzählt es im Interview mit Traudl Baumeister (Main-Post):

Dem gebürtigen Würzburger und Läufer der LG Würzburg Florian Reus gelang im vergangenen Jahr das Double: Im April wurde er Weltmeister im 24-Stunden-Lauf, im Oktober gewann er den Spartathlon, das 246 Kilometer lange Rennen von Athen nach Sparta. Im Gespräch erzählt er, wie er zum Ultralaufsport kam, wie er sich auf Wettkämpfe vorbereitet und wie es ihm bei den langen Läufen ergeht.

Für einen Ausdauersportler sind Sie mit bald 32 Jahren ziemlich jung und trotzdem sehr erfolgreich. Wie lange betreiben Sie den Ultralaufsport?

Reus: Ich habe 2002 mit dem Laufen angefangen. Vorher habe ich verschiedene Sportarten betrieben, Fußball und Radfahren. Aber nicht sehr intensiv. Sehr interessiert am Sport war ich aber schon immer, wenn auch oft als Zuschauer vor dem Fernseher oder als Zuhörer am Radio.

Wie kamen Sie ausgerechnet zum 24-Stunden-Lauf?

Reus: Angefangen hatte es, als ich meine mittlere Reife anstrebte. Da musste ich viel lernen, und es war so schönes Wetter. Da habe ich mir gesagt: „Wenn das vorbei ist, gehe ich wieder laufen.“ Das habe ich dann gemacht, etwa jeden zweiten Tag bin ich vom Heuchelhof aus stundenweise gejoggt. Ich kannte das Laufen ja schon vom Residenzlauf, bei dem ich als Schüler häufiger mitgemacht hatte.

Hier geht's zum kompletten Main-Post-Artikel.

Florian Reus ist Weltmeister

Mit einer Superleistung von 263,899 km wurde Florian am vergangenen Sonntag (April 2015) in Turin Weltmeister und zum dritten Mal hintereinander Europameister im 24- Stundenlauf. Auf seiner Website befindet sich sein Bericht sowie ein Video über den Zeitpunkt des Triumphs.

Die LG gratuliert zu dieser historischen Leistung!