Laufgemeinschaft Würzburg News

Erfolgreicher Saisonabschluss bei DUV-Challenge

Wegen Corona wurden in diesem Jahr beinahe alle Laufveranstaltungen abgesagt. Doch am 3./4. Oktober gab es doch noch ein großes Event im Ultralauf, die DUV-Challenge in Bernau bei Berlin. Die Laufgemeinschaft Würzburg war mit insgesamt vier Teilnehmern am Start, von denen es am Ende jeder in eine der Siegerehrungen schaffte.

Im 6-Stunden-Lauf erreichte Marko Gränitz den 2. Platz der Gesamtwertung und Platz 1 der Altersklasse M 35. Im gleichen Wettbewerb liefen Rainer Koch auf Platz 2 der Altersklasse M 40 (Platz 7 Gesamtwertung Männer) und Georg Braungart auf Platz 3 der Altersklasse M 55 (Platz 16 Gesamtwertung Männer). Leider war keine Siegerehrung der Mannschaften vorgesehen, in der das Würzburger Trio sogar den Sieg errungen hätte. Im 24-Stunden-Lauf sicherte sich  Walter Zimmermann den 1. Platz der Altersklasse M 65 (Platz 25 Gesamtwertung Männer).


Insgesamt war die DUV-Challenge für die Laufgemeinschaft Würzburg also ein erfolgreicher und versöhnlicher Abschluss der durch Corona „verkorksten“ Saison 2020.

Die erfolgreichen Teilnehmer (v.l.n.r.): Walter Zimmermann, Georg Braungart, Rainer Koch und Marko Gränitz.

Erster Ultratrail seit Corona: Laufgemeinschaft Würzburg holt Podium

Am 27. Juni fand der wohl erste Ultratrail-Wettkampf nach den bisherigen Corona-Beschränkungen statt: Der Sachsentrail in Breitenbrunn im Erzgebirge. Der Veranstalter hatte mit seinem Hygienekonzept die Genehmigung zur Durchführung erhalten, wobei es allerdings einige Anpassungen gegenüber dem etablierten Ablauf der Vorjahre gab. Zum Beispiel wurden die einzelnen Distanzen auf zwei Tage verteilt: Ultra- und Halftrail am Samstag, den 27. Juni, und Quarter- und Funtrail am Sonntag.

Zwei der Teilnehmer beim Ultratrail über rund 70 Kilometer und 2000 Höhenmeter waren Walter Zimmermann und Marko Gränitz von der Laufgemeinschaft Würzburg. "Es war ein knüppelharter Kurs bei zugleich sommerlichen Temperaturen, was den Teilnehmern alles abverlangte", so die Einschätzung von Walter Zimmermann, einem der erfahrensten Ultraläufer in Deutschland. "Da es der erste Wettkampf seit langem war, sind viele gute Läufer aus teils weiter Entfernung angereist", ergänzt Marko Gränitz. "Das Tempo war mir am Anfang zu schnell, sodass ich die Spitze ziehen ließ, um später wieder etwas aufzuholen".

Die geduldige Taktik ging auf: Marko Gränitz kam als Dritter ins Ziel. Einige andere der mehr als 200 gemeldeten Ultra-Starter hatten dagegen Schwierigkeiten, fast 30 Prozent konnten das Rennen nicht beenden und mussten vorzeitig aussteigen. Auch einige Stürze waren auf den schönen, aber technisch anspruchsvollen Trails rund um den Veranstaltungsort auf dem Rabenberg bei Breitenbrunn zu verzeichnen.

 

 Marko Gränitz (Foto: Michaela Roßbach)

Walking Saisoneröffnung 2020

Wie gewohnt, fand auch in diesem Jahr wieder die Saisoneröffnung der Walking-Gruppe statt. Diesmal trafen sich die Walkerinnen bei Gaby Silllmann am Unteren Kühlenberg in Würzburg.
Die Beteiligung war diesmal sehr stark, bei kühlem Wetter, aber mit guter Laune ging es zum gemeinsamen Walken mit anschließendem gemütlichem Beisammensein.

Hier noch ein paar Fotos (von Christoph Hoffmann) von der Saisoneröffnung der Walking-Gruppe:

Wie Sportler der Partnerstädte zusammen ein Zeichen setzen

Gemeinsamkeiten über Ländergrenzen hinweg: Marcus Wieser von der LG Würzburg hat mit befreundeten Läufern aus sechs Ländern im Internet eine gemeinsame Aktion gestartet:

Während der Corona-Pandemie ein gemeinsames internationales Zeichen setzen: Das war das Ziel von Sportlern aus fünf Würzburger Partnerstädten, die sich in den sozialen Netzwerken zusammen mit der Botschaft "United Athletes Worldwide" präsentiert haben.

Die Idee hatte der Würzburger Marathonläufer und Triathlet Marcus Wieser, der mit der Jugend im Bayerischen Landessportverband (BLSV) und der Laufgemeinschaft (LG) Würzburg seit Jahren regelmäßig bei Laufveranstaltungen in einer der Partnerstädte zu Gast ist. Hier geht's zum kompletten Artikel in der Main-Post...

Sportliche Begegnung in der Partnerstadt Rochester

Pünktlich zum ersten Start über 5 km trafen 16 Würzburger Sportler in der US - Partnerstadt am Ontario-See ein. Gerufen hatte die Stadt Rochester zu ihrem Lauf-Event mit 5 km, Marathon, Halbmarathon sowie Staffel-Marathon als Gegeneinladung zum vergangenen Jahr, als eine amerikanische Läufergruppe am 30. Würzburger Residenzlauf teilnahm.

Gemeinsame Mix-Staffeln

Das Besondere an der Sportbegegnung war die Idee, vier Deutsch-Amerikanische Staffeln ins Rennen zu schicken, um möglichst viele persönliche Freundschaften zu ermöglichen. Eine dieser Mix-Staffeln konnte auch in der Wertung der Masters – Kategorie den Sieg feiern und auch die anderen Staffeln schlugen sich prächtig unter insgesamt 135 angetretenen Teams. Bim Einzelwettbewerb des Halbmarathons konnte Thomas Götzelmann sogar seine Altersklasse gewinnen.

Daraufhin ereilte die Gruppe beim Rathaus-Empfang in Rochester ein überraschendes Glückwunsch-Schreiben von OB Christian Schuchardt aus der Heimat, der die Fahrt der Würzburger in den Medien verfolgt hatte.

Reichhaltiges Programm

Die Gastgeber, allen voran der Partnerschafts-Beauftragte Dean Ekberg und Lori Hosmer vom lokalen Lauf-Club sorgten für eine hochkarätiges Programm, das unter anderem eine Tagesfahrt an die Niagara-Fälle, eine Bus-Tour an den Seneca See mit dem Besuch zweier Weingüter inclusive „Wine-Tasting“, den Besuch des Kodak-Eastman Museums und der Genesee Brauerei beinhaltete.

Spätzle und Bionade

Der „Rochester Schwaben Verein“ lud zu einem Treffen, wo z.T. noch in deutscher Sprache Lebensläufe der Einwanderer erzählt wurden. Heute noch hat der Club eine deutschsprachige Gesangsgruppe, pflegt das Schuhplatteln und veranstaltet Weinfeste. Für die Gäste aus Würzburg hatte man extra Bionade aus der Rhön und bayerisches Bier einfliegen lassen! Spätzle gab es selbstverständlich auch.

Ein besonderes Erlebnis war die“ Pedal-Tour“, die auf einem Großraum-Fahrrad mit Theke eine Stadtführung der besonderen Art mit anschließendem Einkehrschwung anbot.

Finanzierungshilfe aus Sommerhausen

Einen großen Anteil an der Finanzierung der Kosten vor Ort hat die „Schmitt Foundation“, eine Stiftung des ausgewanderten Kilian Schmitt aus Sommerhausen, die komplett die Hotelkosten übernommen hatte. Der Lauf Club „Fleet Feet“ bezahlte die Startgebühren und die Stadt Rochester übernahm das erste informelle Treffen der Staffelläufer im „Unter Biergarten“, das Abschluss-Diner, sowie die Wein-Tour.

Sportamtsleiter Jens Röder und BSJ-Vorsitzender Christoph Hoffmann luden nach soviel Gastfreundschaft die Staffelläufer aus Rochester erneut zum Residenzlauf ein. Die intensive Begegnung hatte untereinander zu vielen Freundschaften geführt, so dass diese Verbindung in die USA eine dauerhafte werden wird.

Die Reise der Würzburger Gruppe fand ihren Abschluss in New York. Die US – Metropole konnte man bei bestem Wetter ausführlich erkunden. Zu Fuß, per Boot oder auch Hubschrauber konnte man viele Eindrücke dieser sehenswerten Stadt mitnehmen.

Als letzte Gegeneinladung steht heuer noch in 3 Wochen der „Great South Run“ in Caens Partnerstadt Portsmouth auf dem Programm, wo man gemeinsam mit den Sportlern aus der Normandie am 10 Meilen Lauf teilnehmen wird.

Viele Bilder von unserer Reise gibts in der Bildergalerie.

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