Laufgemeinschaft Würzburg News

Vier Partnerstädte bei den Freiheitsläufen in Caen

Traditionell Anfang Juni trafen sich Sportler der Partnerstädte Caen, Würzburg und Portsmouth zu den Courses de la liberte  anlässlich des 75. D-Day-Jubiläums. Zum ersten Mal dabei auch fünf Läufer aus Würzburgs Partnerstadt Trutnov in Tschechien.

Im Angebot waren vier Strecken: Marathon von Courseulles an der Landungsküste und Halbmarathon von der Pegasus Bridge bis zur Praerie in Caen sowie ein Fünf- und Zehn-Kilometer-Lauf in der Innenstadt.

Marcus Wieser von der LG Würzburg konnte sich bei idealen Laufbedingungen in 2 Stunden und 57 Minuten auf Gesamtplatz 31 der gut 1500 Marathonläufer platzieren.  Beim Halbmarathon war der Tscheche Marek Johan mit 1 Stunde und 38 Minuten Schnellster des „jumelage“-Teams.  Über zehn Kilometer kam seine Teamkollegin Dagmar Nedlaskova (49:11) weit im Vorderfeld der 4500 Teilnehmer ins Ziel.

Alle „jumelage“ - Teilnehmer waren am Vorabend der Läufe von der Stadt Caen zum Essen eingeladen und manch alte Freundschaft konnte weiter vertieft werden.

Das Wochenend-Programm enthielt eine Fahrt entlang der Landungsküste mit den Muschelbänken und alten Bunkern in Port en Bessin, über Arroamanches, Courseulles und den Fährhafen Ouistreham zurück nach Caen sowie einen Stadtrundgang mit Besichtigung  der Burg, der Abbay des Dames und Hommes mit Grab Wilhelm des Eroberers.

Eine weitere Tour führte zur Grenze der Bretagne, wo der Mt. St. Michel erklommen und auch im Watt zu Fuß umrundet wurde, während ein anderes Fahrzeug der 22-köpfigen Gruppe Cabourg, Villers sur Mer und den Bade- und Künstlerort Deauville ansteuerte. Auf der Hinfahrt hatte die Gruppe bereits das Hafenstädtchen Honfleur besichtigt.

Das französische Abschluss-Essen fand traditionell im Le P’titB in Caens „Klein Montmartre“ statt. Die deutschsprachige Besitzerin hatte vormals im Partnerschaftsbüro gearbeitet. Die Rückfahrt führte mitten durch Paris, vorbei an Arc de Triomphe, Eiffelturm, Louvre und Notre Dame. In Epernay konnte man im deutschstämmigen Weingut Legras & Haas noch eine  Champagnerprobe  genießen.

Das nächste Treffen wird im Oktober in Portsmouth zum „Great South Run“ stattfinden, sofern bei einem möglichen „harten Brexit“ die Einreise auf die Insel noch problemlos möglich sein sollte.

Auf dem Gruppenbild sind links die fünf Teilnehmer aus Trutnov zu sehen. Foto: Hilke Hoffmann

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LG Würzburg mit 4 Startern bei der Deutschen Meisterschaft Ultratrail

Am 08. Juni fand im kleinen Ort Reichweiler im Pfälzerwald die Deutsche Meisterschaft Ultratrail statt. Das Wetter war bewölkt bis sonnig bei knapp 20 Grad und leichtem Wind. Insgesamt hatten 152 Läufer für die Ultra-Distanz gemeldet, wobei auch einige Teilnehmer ohne Startpass für die Meisterschaft mit im Rennen waren. Für die LG Würzburg starteten Rainer Koch, Georg Braungart, Walter Zimmermann und Neuzugang Marko Gränitz.

Die Strecke verlief über rund 78 km und 3000 Höhenmeter und war technisch sehr anspruchsvoll. Dennoch legte die Spitze vom Start weg ein hohes Tempo vor. Die Läufer der LG Würzburg hielten sich eher zurück und gingen das Rennen kontrolliert an. Schon über die ersten 20 bis 30 Kilometer zog sich das Feld aufgrund des schwierigen Profils weit in die Länge, sodass viele Teilnehmer später berichteten, die meiste Zeit allein gelaufen zu sein. Aufgrund der meist guten Ausschilderung der Strecke war das Risiko, sich zu verlaufen, relativ gering. Nur an wenigen Stellen mussten einzelne Läufer nach dem Weg suchen oder ein kleines Stück zurücklaufen, um die Strecke wiederzufinden.

Unterwegs gab es insgesamt vier Verpflegungsstationen, an denen der Veranstalter aber nur Wasser bereitstellte. Feste Nahrung mussten die Athleten also selbst mitführen. Es war jedoch möglich, im Vorfeld des Rennens eigene Getränke abzugeben, die dann an den Stationen zur Verfügung standen. Zur „Aufmunterung“ der Ultraläufer platzierte der Veranstalter an verschiedenen Stellen der Strecke zudem kleine Schilder mit Sprüchen wie „jetzt nur noch ein Marathönchen“, „uffbasse“ (vor extrem steilen Bergab-Passagen) oder „setze dich, wenn du es eilig hast“ (mit nebenstehendem Camping-Stuhl und vollem Bierkasten). Der Versuchung, unterwegs ein Bier zu trinken, konnten die meisten Teilnehmer aber widerstehen.

Mit zunehmender Streckenlänge mussten die Läufer feststellen, dass der Veranstalter es offenbar geschafft hat, die schwerstmögliche Strecke rund um Reichweiler zu wählen. Obwohl sich das Höhenprofil insgesamt nur zwischen 300 und 600 Metern über dem Meeresspiegel bewegte, kamen am Ende die Gesamt-Höhenmeter der Zugspitze zusammen. Selbst die erfahrenen Spezialisten an der Spitze des Feldes sahen nach Aussagen der Zuschauer im Ziel „nicht mehr gut aus“ und mussten sich im Kampf um die vorderen Plätze völlig verausgaben. Das lag wohl auch daran, dass vor allem die letzten 15 km noch einmal ganz besonders anspruchsvoll waren, wie viele Athleten nach dem Rennen bestätigten. An verschiedenen Stellen waren die Anstiege dort so steil, dass man sich nur an den entsprechend befestigten Seilen nach oben ziehen konnte. Und wer dachte, wenigstens bergab schnell laufen zu können, wurde schnell eines besseren belehrt: Einige Passagen waren hier so abschüssig, dass man Mühe hatte, überhaupt ohne Sturz nach unten zu gelangen.

Zusammengefasst war der Keufelskopf Ultra also ein ziemliches Abenteuer, das wahrscheinlich alle Teilnehmer an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit brachte. Am Ende schaffte es Marko Gränitz, der im vergangenen Jahr vom Triathlon zum Ultralauf wechselte, auf Platz 4 in der Gesamtwertung und wurde damit Deutscher Meister in seiner Altersklasse. Der Spezialist für Etappenläufe, Rainer Koch, kam auf den 12. Gesamtplatz und Rang 4 in seiner Altersklasse – wobei man hinzufügen muss, dass er im Ziel noch recht gut aussah und wohl ein paar Körner aufsparte, um am nächsten Tag (tatsächlich!) einen weiteren Marathon zu laufen – unfassbar! Auch die beiden anderen Teilnehmer der LG Würzburg, Georg Braungart und der bekannte Vielstarter Walter Zimmermann, kamen sturz- und verletzungsfrei ins Ziel.

Gesamtsieger des Rennens und damit Deutscher Meister wurde mit rund acht Minuten Vorsprung der schon zuvor zweifache Deutsche Meister über 100 km und Altersklassen-Weltmeister André Collet. Wie schwer die Strecke war, zeigte sich auch daran, dass selbst seine Siegerzeit insgesamt „nur“ einem Durchschnittstempo von 5:35 min/km entsprach.

AK-Siegerehrung mit AK-Sieger Marko Gränitz

50 km – Team der LG Würzburg DM – Dritter !

Am vergangenen Wochenende nahmen 110 Männer und 70 Frauen die Deutsche Meisterschaft im 50 km – Lauf unter die Füße. Zum ersten Mal trat hierbei der DLV als offizieller Veranstalter auf. Gelaufen wurde auf einer 5 km – Runde im Leistungszentrum  Grünheide/Störitz.

In der Besetzung Florian Reus, Rainer Koch und Marcus Wieser erreichte das Team der Laufgemeinschaft Würzburg mit kompakter Mannschaftsleistung einen hervorragenden dritten Platz hinter der LG Nord Berlin und der LG Passau.

Schnellster Würzburger war einmal mehr Florian Reus, der das Ziel nach 3:31 h als 14. erreichte. Das ist umso höher zu bewerten, da seine Hausstrecke ja der 24 – Stunden-Lauf ist, wo er als Weltmeister im Einzel und mit der Mannschaft schon Erfolge vorweisen kann.  Auch Rainer Koch, der ja als Sieger der Kontinentalläufe durch Europa oder Amerika längere Strecken gewohnt ist, schlug sich auf diese „Kurzstrecke“ beachtlich und landete nur 3 Plätze hinter seinem Vereinskollegen.  Marcus Wieser brachte dann als 22. das Team mit 4 Minuten Vorsprung auf Rang 4 sicher zur Bronze-Medaille.

Damit findet sich die LG Würzburg in der laufenden Bundesliga – Wertung aller Meisterschaftsläufe 2019  aktuell  auf Rang 7 von 29 teilnehmenden Mannschaften.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

14. 6. M 35 Florian Reus 3:31:21
17. 7. M 35 Rainer Koch 3:38:13
22. 9. M 35 Marcus Wieser 3:45:31
100. 8. M 65 Walter Zimmermann 6:21:43

 

Das Team der Laufgemeinschaft Würzburg vor dem Start.

Bei der Mannschafts-Siegerehrung - Herzlichen Glückwunsch unserem Team
für den 3. Platz bei der DM über 50 km!

Sportlicher Gegenbesuch in der Partnerstadt Trutnov

Während in Würzburg der alljährliche Marathon auf dem Programm stand, fuhr eine fünf-köpfige Gruppe der LG Würzburg übers Wochenende  in die Partnerstadt Trutnov / Tschechien. Nachdem beim Jubiläums-Residenzlauf 2018 Teams aus sechs Würzburger Partnerstädten am Start waren, folgen heuer nun die Gegeneinladungen, zunächst in Trutnov.

Gemeinsam  mit Sportlern von Trutnovs Partnerstadt Kassel / Lohfelden wurde die Gruppe  von Bürgermeister Thomas Eichler und der Partnerschaftsbeauftragten Michaela Dedkova bei einem gemeinsamen Abendessen begrüßt.  Beide waren gerade erst von der Eröffnung des Mozartfestes aus Würzburg zurückgekehrt.
Nach einer Stadtführung mit Rübezahl-Brunnen und entlang des Flusses Upa stand der Besuch des regionalen Weinfestes auf dem Marktplatz und im Rathaus auf dem Programm. Umrahmt von der Musik einer einheimischen Band konnten viele interessante, v.a. süd-mährische, Weine probiert werden, so dass es ein langer stimmungsvoller Abend wurde.

Trotzdem galt es am nächsten Tag, seine sportliche Leistung beim 10 km – Lauf oder Halbmarathon abzurufen, was den Gastläufern aus Deutschland auch gut gelang.
Marcus Wieser (LG Würzburg) konnte sich wie im Vorjahr im Vorderfeld des Halbmarathons platzieren. Mit Heidi Eitelwein und Christoph Hoffmann konnten sich auch zwei Mitglieder des Würzburger Sportbeirats in die Finisher-Liste eintragen.

Auf der Rückfahrt unternahm die Gruppe bei bestem Wetter noch einen kleinen Abstecher nach Prag. Als nächstes Ziel für dieses Jahr steht jetzt die Einladung nach Caen an, wo man sich anlässlich der 75 Jahre D-Day zum gemeinsamen Sport trifft. Um die tschechisch – deutsche Städte-Partnerschaft weiter mit Leben zu füllen, werden hier gemeinsam mit den Würzburgern fünf Ausdauersportler aus Trutnov mit in die Normandie reisen.

 

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LG‘ler beim 31. Residenzlauf als Helfer und Läufer aktiv

Der Sonntag des wegen der Osterferien um 14 Tage vorverlegten Residenzlaufes erwies sich als kalter Apriltag.

Weniger für die Läufer, die bei 8 – 10 Grad gute Temperaturen vorfanden, sondern vor allem für die Helfer auf dem Residenzplatz.  Sogar das schützende Zelt am Startnummernschalter musste wegen zu starken Windes wieder abgebaut werden.Alle Beteiligten hielten aus – oft auch länger als geplant. So funktionierte die Organisation routiniert ohne Zwischenfälle. Läuferisch schlugen sich alle LG’ler bravourös, ob gut trainiert oder weniger.

Emil Fuchs war beim Kindergartenlauf über 600 m nun schon zum zweiten Mal dabei.

Beim 2,5 km – „no limits“ – Lauf überzeugten unsere Sehbehinderten mit guten Leistungen:           

Sven Hammermeister 13:14 (10. AK)
Theo Pomazy-Lucas 14:12 (16. AK)
Alessio Lilli            15:40  
India Paulus 16:10  


Über 5 km gingen wieder unsere Jan-Hoffmann-Gedächtnislaufer an den Start und liefen alle gemeinsam (Sandra, Lisa, Katha, Simon) in 32:36 ins Ziel.

Im Hauptlauf erreichte Andi Jungbauer als schnellster LG’ler das Ziel und verfehlte mit Platz 4 nur um 11 Sekunden das Treppchen.

AK-Siege fuhren Lothar Wolz (ohne jegliches Training nach Verletzung!) und Veronika Burger ein.

45. 4. M 45 Andi Jungbauer 40:26
532. 304. HK Thomas Pfister 53:27
583. 10. M 65 Klaus Dieter Schütz 54:36
664. 1. M 75 Lothar Wolz 57:14
112. 8. WHK Allison Pfister 54:51
116. 1. W 65 Veronika Burger 55:14

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